Rauwollige Pommersche Landschafe

Neues aus diesem Jahr

Wie schon auf der Startseite beschrieben haben wir 42 Lämmer.

Leider hatten wir auch zwei Totgeburten und zwei Ereignisse von welchem eines nicht so gut ausging. Das erste Mutterschaf Kiara eine Erstgebärende, gebar leider eines der toten Lämmer und eine kleine Zibbe (Matilde). Leider ging es Kiara nicht sehr gut, so dass wir Sie mit Hilfe unserer Tierärztin behandeln mussten. Der eher schlechte Zustand ging über 1 1/2 Wochen. Sie fraß zudem auch sehr schlecht. Wir taten wirklich alles, gaben Ihr Colosan und Kamillentee und zum Schluss Pansenstimmulanz, was genau zum Ende half wissen wir nicht aber danach ging es Ihr deutlich besser und jetzt ist Sie wieder wohlauf.

Janina gebar am 08.03. ein Böcklämmchen (Moritz). Leider hatte Sie eine Gebärmuttervorfall. Trotz 2 fachem operativem Eingriff, mussten wir Sie am 11.03. einschläfern lassen.

Kira, ebenfalls eine Erstgebärende gebar 2 Bocklämmchen (Martin und Max). Aus irgendeinem Grund durfte Max nicht bei Ihr trinken. Obwohl wir Sie festbanden und zwingen wollten ihr Lamm zu akzeptieren , mussten wir am Ende aufgeben und Max die Flasche geben.

Nun haben wir Max und Moritz die beiden Flaschenlämmer.

Nun müssen alle noch auf den Beginn der Weidezeit warten. Ich denke Ende April können Sie raus auf die Weide.

 

 

 

Seit dem Jahr 2006 züchten wir Schafe der Rasse Rauhwolliges Pommersches Landschaf in Herdbuchzucht.

Diese Rasse hat unser Herz erobert, da Sie wiederstandsfähig, robust und genügsam ist. Sie ist sehr fruchtbar und mütterlich, die Geburten gehen zumeist recht problemlos vonstatten.

Wir halten unsere Herde artgerecht auf ca. 7 ha Weideland, für die Wintermonate gibt es einen schönen Stall der im Sommer für die Feste genutzt wird. Wir füttern kein Genmanipuliertes Futter  und auch keine Antibiotika. Wir düngen unsere Flächen mit einem für Öko Betriebe zugelassenen, mit Selen angereicherten Kalk.

Diverse Male haben wir auf den Körungsveranstaltungen die Siegertiere stellen können.

z.B. 2010 , auf der Grünen Woche haben wir den Wollsieger gestellt. Sam ist heute mit seinen fast 11 Jahren immer noch in unserer Zucht.

Die Wolle eignet sich hervorragend um Sie direkt am Spinnrad zu verspinnen. Da alle Farbschattierungen von hellgrau bis stahlgrau und blaugrau (fast schwarz) vorliegen ist es ein wirklich interessantes Garn welches nicht mal gefärbt werden braucht.

Die Wolle vom Bauch und den Beinen eignet sich hervorragend für Pflanzen bzw. den Garten.Auch als Schicht im Hochbeet ist sie sehr nützlich, Sie werden es Ihren Pflanzen ansehen. Ein klein wenig Wolle um die Wurzeln und schon haben Sie Dünger,Schutz und einen Feuchtigkeitsspeicher. Im Garten schützt Wolle ihre Pflanzen vor Wühlmäusen und Maulwürfen. Beide mögen die Wolle überhaupt nicht.

Die Felle sind alle individuell von schwarz mit silberfaden bis silbergrau mit schwarzem Faden. Zumeist sind unsere Felle sehr wuschelig wie ein Bärenfell aber auch ein paar geschorene Felle gibt es bei uns zu kaufen. Sie sind herrlich weich und warm und außerdem noch super attraktiv.

Das Fleisch ist sehr dunkel und geht von Geschmack eher in Richtung Wild. Als Kurzgebratenes eignen sich die Koteletts aber auch Keule in Scheiben.

Als Braten hat man die Keulen oder Schulter. Das Gehackte schmeckt köstlich in gefüllter Zucchini.

Aber auch die Innereien sind sehr gut. Die Herzen als Ragout, die Leber oder Zungen. Da unsere Tiere kein Genmanipuliertes Futter bekommen und auch keine Antibiotika kann man die Innereien bedenkenlos verzehren.



Auch Sie können beitragen, diese alte Haustierrasse zu erhalten (s.Verkauf von Produkten)

Mutterschafherde im März vor der Schur
Mutterschafherde im Mai nach der Schur

Wir bemühen uns sehr, unseren Schafen ein artgerechtes und schönes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört, dass sie fast ganzjährig auf der Weide stehen. Sie bekommen gutes Heu, Qualitätsfutter, Salz und Minerallecksteine und stehen im Winter in einem sauberen, gut durchlüfteten Stall.

Auf die Gesundheit unserer Tiere achten wir sehr, denn es spiegelt sich in der Wolle, dem Fleisch und den erzeugten Fellen wieder.